Effizienter und präziser: So optimieren Wendeschneidplatten und Rändelräder Ihre Metallbearbeitung

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Die Worte Effizienz und Präzision werden in der Metallbearbeitung großgeschrieben! Eines ist jedoch auch klar, es kommt nicht ausschließlich auf den Bediener, sondern heutzutage vielmehr auf das verwendete Werkzeug an. Geht es neben dem Schneiden, Fräsen und Drehen auch um die Oberflächenbehandlung von Werkstücken, setzen Fertigungsunternehmen neben Wendeschneidplatten auch auf Rändelräder. Mehr dazu jetzt in unserem Artikel.

Wendeschneidplatten: Flexibilität & Kosteneffizienz in der Metallbearbeitung

Das Einsatzgebiet von Wendeschneidplatten in der Metallbearbeitung ist äußerst vielfältig. Dieses Zerspanungswerkzeug ist zumeist aus polykristallinem Diamant, Cermet oder Wolframkarbid hergestellt und steht somit für eine besondere Verschleißfestigkeit. Es hat unterschiedliche Einsatzgebiete, so gibt es Wendeplatten zum Drehen, Fräsen und Bohren. Alles Gebiete, auf denen eine hohe Präzision gefordert ist. Je nach Einsatzgebiet sind die Wendeschneidplatten in unterschiedlichen Formen und Größen erhältlich. 

Zu den Grundformen gehören:

  • Rund
  • Dreieckig
  • Quadratisch
  • Rautenförmig
  • Vieleckig 

Welche Platte zum Einsatz kommt, ist maßgeblich von dem zu bearbeiteten Metall abhängig. Je nach Metallart und der gewünschten Schnittgeometrie ist es auch möglich, die Platten anzupassen.

Der wirtschaftliche Vorteil liegt in seiner Wiederverwendbarkeit. Die meisten Zerspanungswerkzeuge wie beispielsweise der Bohrer können ab einem gewissen Verschleiß evtl. nachgeschärft oder müssen direkt entsorgt werden. Sobald die Schneide einer Wendeschneidplatte verschlissen ist, wird sie einfach umgedreht und kann somit weiterverwendet werden. 

Rändelräder: Für höchste Präzision in der Oberflächenbehandlung

Rändelräder sind spezielle Werkzeuge, die hauptsächlich in der Metallbearbeitung zum Einsatz kommen, um gleichmäßige, erhabene Muster auf einem Werkstück zu erzeugen. Durch das sogenannte Rändel werden die Werkstücke griffiger, wodurch es ein Abrutschen verhindert. Ein gutes Beispiel hierfür sind die klassischen Hantelscheiben. Selbst wenn Sie diese mit schwitzigen Händen greifen, rutschen sie Ihnen nicht gleich wieder aus der Hand. 

Die Technik des Rändelns ist wenig komplex, aber hocheffizient! Bei dem Prozess wird das rotierende Rändelrad unter Druck gegen ein andersherum rotierendes Drehstück gehalten. Hierdurch wird das Material plastisch verformt, was zu dem typischen Rändelmuster führt, wie man es auch bei der Metallbearbeitung kennt. 

Fazit – Eine gute Kombination in der Metallbearbeitung

In der Metallbearbeitung setzen zahlreiche Unternehmen auf die Kombination aus Wendeschneidplatten und Rändelrädern. Der Grund hierfür ist klar! Wendeschneidplatten versprechen ein hohes Maß an Präzision und effizient, wenn es um das Drehen, Schneiden oder Fräsen geht. Rändelräder übernehmen im Anschluss die Oberflächenbehandlung des Werkstückes. Durch die hohe Effizienz beider Werkzeuge verkürzen beispielsweise Fertigungsunternehmen ihre Bearbeitungszeiten.

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